Mei G´schmarr

Wer regelmäßig Mopped/Biker-Zeitschriften liest, kennt die erste Seite nach dem Umschlag, sie heißt "Mein Senf"/"Zum Thema"/"Am Gas"/"Checkpoint" oder ähnlich.
Da ich (Alex) schon immer jemand war/bin, der auch unpopuläre und/oder umstrittene Meinungen angedacht/angesprochen/vertreten hat, möchte ich ab 2005 eine ähnliche Seite aufmachen und in
unregelmäßigen Abständen mit diversen, mir wichtigen Themen füllen. Ich habe lange überlegt, ob ich diese kontroverse Seite ins Leben rufen soll, bin aber zu dem Schluß gekommen, daß wir
alle vernunftbegabte Wesen sind, die mit kritischen Meinungen umgehen können.

Und gleich noch mal (wie schon so oft):

Das sind MEINE persönlichen Gedanken/Meinungen !!!!!

Sie spiegeln nicht unbedingt die Meinung der
MS ROYAL BAVARIANS wieder !!!
Sollte sich also jemand durch meine Aussagen auf den "Krawattel" gestiegen fühlen, dann bitte alle Anfeindungen, Kritik, etc. an mich:

alex@msroyalbavarians.de


und sonst niemanden !!
Wenn ich ab und an einen etwas zynischen oder auch provokativen Stil verwende, dann möchte ich damit keiner Gruppierung ans Bein brunzen, sondern versuche Denkanstöße zu geben
und ggf. die Sicht von Außenstehenden mit einfließen zu lassen.
Ich bin gern bereit, Eure Meinungen zum Thema (wie man ja sieht*) wieder zu geben. Bitte diese auch an die o. g. e-mail Adresse

Vielleicht bekomme ich ja durch Euere Aussagen/Standpunkte eine veränderte Meinung, denn ein hieb + stichfestes Gegenargument zu meiner Sichtweise kann durchaus was bewirken.......
Ich denke auch, daß einige kontroverse Debatten auf Moppedtreffen weniger eskalieren, wenn im Vorfeld bereits die Meinung des anderen "bekannt" ist.

Stand: 06.03.2017

Zur Liste: Dinge die diese Welt nicht braucht

Thema

Meine Meinung

ggf. Reaktionen darauf*

     
Neue Lust
am Bart
06.03.2017
Schon seit geraumer Zeit ist mir diese "neue Lust am Vollbart" aufgefallen. Da haben plötzlich gute Bekannte eine Matratze im Gesicht hängen, als hätte man sie gerade erst mitm Stück Brot ausm Wald gelockt. Mir erschließt sich die Sache irgendwie nicht so ganz. Kittel und Aussehen, als würde man jeden Tag einen halben Wald abholzen, aber die meisten dieser Pseudo-Waldschrate haben als einziges Problem: ob die Bartpflegelotion wohl 100% vegan ist ?!?!
Kann mir mal einer erklären, was dieser "Zottelwahn" soll ??
Leute, ist euch klar, daß ihr damit ausseht, wie "der Mann aus den Bergen", der Trapper aus Kanada... aber dann "nur" in irgendeine 08/15-Bude zum arbeiten geht.
 
     
     
Verschärfung des Vereinsgesetztes

06.01.2017
26.02.2017
Nachdem ab Mitte 2016 die Verschärfung des Vereinsgesetzes durchgesickert war (Hintergrund > am 10.3.2016 hatte der Innenminister von Rheinland-Pfalz Roger Lewentz von der SPD die HA Bonn verboten. Der Schuß ging aber nach hinten los, da das OVG aus formalen Gründen das Verbote kippte.), hat Ende September die Bundesregierung einen Entwurf zur Verschärfung tatsächlich im Parlament eingebracht. "Lustigerweise" ist diese Gesetzesnovelle ziemlich eindeutig auf die MC-Szene zugeschnitten und soll die deutsche Vereinswelt (der Deutsche ist ja ein ausgewiesener "Vereinsmeier") nicht benachteiligen. Wie das aber gehandhabt werden soll (krimineller Verein ist und bleibt kriminell, egal ob MC oder Kleingärtner), darüber schweigen sich ALLE Fraktionen aus. Im "Schweigen" sind die Jungs + Mädels eh recht gut, denn die BN hat allen ein paar Fragen (direkt zu ihren Redebeiträgen in der Parlamentsdebatte) gestellt.
Uli Grötsch (SPD): hat sichs einfach gemacht und auf nix geantwortet
Irene Mihalic (Grüne): Sie hat sich ein paar Gedanken gemacht, aber auf konkrete Fragen KEINE Antwort gegeben
Oswin Veith (CDU): hat hautsächlich zur deutschen Vereinskultur schwadroniert, aber keine Aussage bezüglich "erst nach dauerhafter, krimineller Tätigkeit und daraus resultierendem Verbot" getroffen
Susanne Mittag (SPD): die ehem. Polizistin (die es eigentlich wissen müßte) wurde gefragt, warum denn kriminelle Gruppen (nach ihrer Meinung unterscheiden sie sich eh maximal durch die Namansanhänge) nicht schon langst verboten worden sind >> Antwort: KEINE
Irgendwie hat man den Eindruck, daß diese Personen (und die anderen Parteianhänger) wirklich nur nachsabbeln, was ihnen von der Polizei (oder deren Vorturnern) eingetrichtert wurde.
In der BN Nov + Dez 2016 und Jan 2017 sind dazu sehr ausführliche Artikel nachzulesen und auch die Redebeiträge der Politiker inkl der BN-Fragen.
Ich für meinen Teil möchte auf den Redebeitrag von Oswin Veith näher eingehen. Dort ist ein sehr wichtiger Satz gefallen:
ZITAT (BN Jan 2017): Und auch für ein Loblied auf das lebendige Vereinsleben seiner Heimatstadt Butzbach hatte er Zeit. Aber, so Veith weiter, um solche Vereine ginge es ja hier nicht; Grund genug für uns, noch einmal nachzuhaken, ob das Vereinsgesetz nur für Rocker gelten soll - eine freilich nicht ernst gemeint Frage, die Veith dennoch mit "nein" beantwortete: "Das Vereinsgesetz gilt für alle Vereine und Vereinigungen im Sinne des Gesetzes." Auch im weitern Verlauf begnügte sich Veith mit den üblichen Allgemeinplätzen: "Was ist aber, wenn bestimmte Vereinssymbole und Kleidungsstücke mit Werten und Strukturen in Verbindung gebracht werden, hinter denen manchmal erhebliche kriminelle Energie steckt?"
Sooooo, das wollen wir jetzt mal sacken lassen. Also, der gute Mann prescht mit "aber um solche Vereine ginge es ja nicht" vor und rudert dann sofort (auf Nachfrage) mit "Das Vereinsgesetz gilt für alle" zurück.
Dann schauen wir doch mal WAS genau hinter dieser Verschärfung dieses Vereinsgesetztes steckt:
Vereinfacht kann man es so formulieren > Haben 2 Vereine ein im wesentlichen gleiches Vereinszeichen (Kennzeichen) und wird einer der Vereine verboten, dürfte der Andere sein Kennzeichen ebenfalls nicht mehr benutzen. Bisher gab es eine Einschränkung (Es mußte dem 2. Verein nachgewiesen werden, daß er im Wesentlichen die gleichen Zeile verfolgt), die nun wegfallen soll. Also quasi eine Art Vorverurteilung oder auch Sippenhaft..... zumindest erfolgt eine Stigmatisierung / pauschale Kriminalisierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe OHNE Beweisführung.
Erstaunlich ist hierbei, daß das bestehende Gesetz nur sauber angewandt werden müßte, damit es für eine kriminelle Vereinigung greift. Da aber wohl die seit Jahren äußerst marginalen Verurteilungen im Bereich Rockerkriminalität nicht ausreichen und man die Jungs nicht so recht "am Arsch gepackt" bekommt, versucht man es jetzt offensichtlich über deren "gemeinsames Auftreten". ABER eine LEX Rocker soll die Novelle ja KEINESFALLS sein..... schon klar. Wer das glaubt, meint wohl auch noch, daß Zitronenfalter die bekannten Südfrüchte zusammen klappen. Eine kleine Besonderheit im Zusammenhang mit dem "Abzeichenverbot" ergibt sich in Bayern:
Dummerweise geht gerade bei Moppedclubs mit einem weiß/blauen Rautenmuster* ein Verbot dieses Zeichens mit einem Verbot ALLER Nutzer der Bayern-Raute einher. Diese "Vereine" wären dann unter anderem auch der FC Bayern...wobei DER ja eh schon verboten gehört, da in deren Reihen genügend Straftäter "Unterschlupf" gefunden haben. Die Sache mit den Ultras / Hooligans und ihren "Kutten" käme dann sicher auch sehr problemtisch rüber, denn da gibts ja bereits Stadienverbote und Polizeieinsätze inkl. erkennungsdienstliche Maßnahmen. Wäre mal interessant, wie dünn die Bundesliga bei konsequenter Umsetzung des geänderten Verbots wäre.
Hinsichtlich der ebenfalls angestrebten Verfolgung sog. "Fake News" (ab 2017) sollte man mal in der politischen Kaste zu ermitteln und auch verurteilen anfangen. Denke dann ist das Problem mit den Überhangmandaten auch gaaanz schnell erledigt und die Hausmeister im Bundestag könnten einen erheblichen Teil der Stühle dauerhaft demontieren.
Leider kann man politische Parteien mit dem Vereinsgesetz nicht am Arsch packen, da diese "großzügig" über den § 2 Abs 2 (1 + 2) ausgenommen werden.
Anderenfalls wären alle Bayrischen Parteien mit Rautenmuster* eh von einem Verbot betroffen.

Für "Änschi" und ihre Partei gäbe es aber einen ganz anderen Ansatz:

Strafgesetzbuch (StGB) § 86a Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. im Inland Kennzeichen einer der in § 86 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 4 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen verbreitet oder öffentlich, in einer Versammlung oder in von ihm verbreiteten Schriften (§ 11 Abs. 3) verwendet oder
2. Gegenstände, die derartige Kennzeichen darstellen oder enthalten, zur Verbreitung oder Verwendung im Inland oder Ausland in der in Nummer 1 bezeichneten Art und Weise herstellt, vorrätig hält, einführt oder ausführt.
(2) Kennzeichen im Sinne des Absatzes 1 sind namentlich Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen und Grußformen. Den in Satz 1 genannten Kennzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.
(3) § 86 Abs. 3 und 4 gilt entsprechend.



Aktualisierung:
Da nun die Sache wohl die erste(n) Hürde(n) im Parlament genommen hat, steht und fällt diese Gesetzesänderung mit der Unterschrift vom neuen BP Steinmeier. In wie weit der "Kollege" von der Indoktrination seiner Parteigenossen und anderer Lobbyarbeiter noch zu klaren Gedanken fähig ist, kann keiner sagen, aber die Chance auf eine Ablehnung tendiert wohl gegen "0".
Bleibt daher nur Hoffnung auf die Richter vom Bundesverfassungsgericht. Spätestens DIE sollten erkennen, daß es hier lediglich um Wahlkampf und "Sicherung eines Gefühls" geht. Zu diesem Thema hat ein Hr. Lars Peteresen von Bikes Musik and More einen sehr guten Brief an den BP geschrieben, dem nichts hinzuzufügen ist.
Hierzu habe ich mich auf dem Wintertreffen der MF Herpersdorf mit einem szenebekannten Menschen ausgetauscht. Er meinte in Kurzfassung dazu:
"ICH habe die BN-Petition nicht unterschrieben, weil ich mich JETZT nicht vor den Karren der "großen Clubs" spannen lassen. GENAU DEN Clubs, denen wir den Scheiß zu verdanken haben. Wenn die nicht in die Fusionitis und Großmannssucht verfallen wären und damit auch die gewalttätigen Auseinandersetzungen ausgelebt hätten, wär es gar nicht zu dieser Gesetzesänderung gekommen."
Grundsätzlich hat er damit nicht unrecht...... dem stimme ich zu. Aber wir haben jetzt den Scheiß vor der Haustür und nur gemeinsam können wir "sauber machen".
     
     
Rock Machine MC in Deutschland

15.11.2013
04.03.2017
In der BN (Ausgabe 11/´13) erschien ein 4-seitiger Artikel, bzw. ein Interview mit dem Rock Machine MC Germany. Wem der Name nix sagt... ok, kein Beinbruch, die Jungs kommen ursprünglich aus Kanada und habe sich Mitte der 90´er mit den HA aus Ami-Land ordentlich gefetzt. Daß dies in der "neuen  Welt" nicht mit Fäusten und/oder Messer, sondern automatischen Waffen und Sprengstoff gemacht wird, brauch ich sicher nur am Rande erwähnen. Da die HA zahlenmäßig und von der Führungsriege her "geringfügig härter" unterwegs waren, als die Rock Machine, schlossen sich Letztere irgendwann 2000 den Bandidos an.....um dann 2007 wieder auszutreten. Die Hintergründe des Austritts bleiben im Dunkeln, ich vermute aber, daß der Zusammenschluß nicht aus freien Stücken, sondern rein aus Angst vor der vollständigen "Ausrottung" geschah.
Das als kleine Hintergrundinfo zur Sachlage, nun aber zum besagten Gespräch und einigen Dingen, die sich so derart selbst widersprechen, daß man sich nur wundern kann.
Da hat die BN also die beiden Offiziere Suat + Digge unter anderem folgendes gefragt:
Auf der Homepage gäbe es einen Eintrag, daß die beiden in "Bad Standing" ausm Club geflogen wäre und dennoch hier FÜR die RM (Rock Machine) sprächen.
Antwort Suat (S): Stimmt alles nicht, beide waren Member im South-West-Chapter und haben beschlossen ein weiteres Chapter im Südwesten aufzumachen. Wir wollen weiter wachsen und weil die beiden (Digge +Michael) für ein neues Chapter ausreichend gute Leute hatten, hatte ich als Europa-Präsi deren Vorhaben abgesegnet. Der Chapter-Präsi stellte sich jedoch quer. Daraufhin führte ich ein intensives Gespräch mit ihm, er war uneinsichtig und wir habe ihn aus dem RM-MC geschmissen........
Ok, spricht ja nix gegen eine derartige Aktion, kommt ja recht häufig vor, daß ein Chapter einfach zu groß wird, bzw. ein zu großes Einzugsgebiet hat. Es kommt auch vor, daß falsche Leute ausgesondert werden müssen.
Ich möchte aber den Blick auf die Aussage ausreichend GUTE LEUTE lenken, das wird im Laufe des Gesprächs nämlich noch interessant.
BN: Digge, welchen Rang hast du ?
D: Ich bin Präsident des neuen Chapters Southland und Vice-Präsi Germany
BN: Dann habt ihr auch einen Deutschland-Präsidenten ?
S: Hatten wir. Der Mann flog bei den Mongols raus, dann bei uns..........Aber so ist das: Wenn man etwas neues aufbaut, kann man mit einer Personalentscheidung schon mal falsch liegen.......
BN: Seit wann gibt es den RM MC in Deutschland, wie viele Chapter habt ihr hier mit wie vielen Mitgliedern ?
S: Ende 2010 haben wir die ersten Verhandlungen mit den Australieren.........Vier Chapter gibt es hierzulande, das Ruhrpott-Chapter haben wir zu eingefroren, weil die Jungs gewisse Kriterien nicht erfüllt haben. Die Zeit wird zeigen, was aus ihnen wird.
BN: Ist euere Clubvergangenheit typisch für andere RM-Member ?
S: Wir achten schon darauf, daß wir Leute bekommen, die MC Erfahrung mitbringen. In den vergangenen 12 Monaten hatten wir gut 200 Interessenten, die bei uns vorgesprochen haben. Nur wollte von den keiner auf dem Motorrad sitzen. Solche Leute sind besser bei Streetgangs aufgehoben. Wir haben unsere Erfahrungen damit gemacht. In Siegen hatten wir ein Chapter aufgemacht, die Leute versprachen, sie würden Motorrad fahren. Taten sie aber nicht, deshalb habe ich das Chapter geschlossen...........
BN: Am 16.12.2012 kam es zu einer Schießerei in Neu-Ulm. Ihr sollt daran beteiligt gewesen sein und es soll um Verteilungskämpfe im Rotlichtmilieu gegangen sein. Was ist dran an diesen Behauptungen ?
S: Dazu kann ich nur sagen, daß Leute aus einem ehm. Chapter von uns beteiligt waren. Von denen haben wir uns Mitte 2012 getrennt. Mit dem Club hat dieser Vorfall nichts zu tun.
Sooo fassen wir mal zusammen:
1. Der RM MC wird Mitte der 90´er massiv von den HA angegriffen. Die Jungs haben scheinbar schlechte Karten und schließen sich (sicher notgedrungen) 2000 den Bandidos an. 2007 ist dann (wahrscheinlich) Gras über die Sache gewachsen und die Jungs brauchen die Banditen nicht mehr > also tritt man aus. Der RM-MC existiert ab da nicht mehr, "lebte" aber als No Surrender Crew weiter.
2. Australische RM-Member sind im Bereich 2008 nach Kanada geflogen und haben gefragt ob der Club wieder belebt werden kann. Ende 2010 gab es Verhandlungen zwischen D und Australien und 2011 wurden die RM-Deutschland Vollmitglieder.
3. Seit dieser Zeit wurden (wahrscheinlich) 5 Chapter gegründet.
4. Von diesen 5 Chaptern sind (laut Aussage Suat) aber einer auf Eis und zwei schon wieder zu > Ruhrpott, Siegen, einer in der Nähe Neu-Ulm.
5. Es werden (Chapter Siegen) Leute rekrutiert, die offenbar kein Mopped haben, oder nicht gewillt sind, dieses zu nutzen.
6. Es wird einer zum Deutschland-Präsi gemacht, der vorher schon bei den Mongols raus geflogen ist... wie es bei denen zu geht, kann man einen Beitrag weiter unten lesen... und sollte auch bei Leuten mit Szeneerfahrung bekannt sein.
Soviel zur Aussage: ......ausreichend gute Leute hatten.......
Wenn man das alles mal nüchtern betrachtet, entsteht (zumindest bei mir) der Eindruck, daß der Rock Machine MC hier in Deutschland versuchen mit aller Gewalt Fuß zu fassen und das egal mit welchen Leuten. Da werden Mitglieder offenbar auf die schnelle Vollmitglieder und sogar Führungspersonen, ohne daß eine gründliche Probe (Hänger/Prospect/Member) statt findet.
He RM MC... versteht mich nicht falsch, ihr könnt machen was ihr wollt, das ist EUER RECHT, aber bitte.... manövriert euch doch nicht bei einem Interview so derart selbst ins Aus. Vor allem, wenn ihr aufm "natürlichen Weg" keine Mitglieder bekommt, dann fragt euch doch, warum das so ist. Bloß weil die Rock Machine schon 1986 in Kanada gegründet wurde, heißt das nicht, daß man in Deutschland auch sofort den "reißenden Absatz" bei den Moppedfahrern findet.

Aktualisierung:
Mittlerweile gibts schon 3 (in Worten: DREI) Rock Maschinen.....  und jede sagt von sich, daß sie die einzig wahre sei.
Da gibts die mit dem "Rot-Augen-Adler", den "Blau-Augen-Adler" und noch einen, der sich nur durch die Platzierung des 1%-Patch abhebt.
Der Original Rock Machine MC ist, laut Aussagen der Mitglieder, nur der mit den "roten Augen".... weil der von den kanadischen "Kollegen" (und USA) bestätigt sei.
Die "Blauen" sind aber auch in Kanada anerkannt.....
Und die Feindschaft zwischen den beiden (die von Seiten des "ursprünglichen" Neugründers Suat ausging) wäre von den echten "Roten" nun beendet worden.
Das wirklich "lustige" daran >> es gibt mittlerweile 2 "Rote", denn auf einem von Suat etwas dubios organisierten Euro Run hat sich der größte Teil der Mitglieder abgespaltet und den "neuen" Roten gegründet. Die "Suat-Roten" sind jetzt in "Bad Standing".

Mal ganz ehrlich...... was ist denn das für ein Zirkus ?!?!
Leute ohne Lappen, 1-2 von sich sehr Überzeugte, die jeden "Hamperer" rekrutieren und sich selbst mit Titeln und Ämtern ausstaffieren.
Ein Pseudo-Run mit Extrem-Austritten.... völlig überraschend ?!?
Und dann noch 2 gleichnamige Clubs, die trotz aller seltsamen Zustände, doch alle "anerkannt" sind.
Zudem noch ein 3. "Verein", der aber trotz aller "Bad Standings" munter weiter macht......
Irgendwie ist das für mich doch recht... wie soll ich das nennen......dubios, bis nicht mehr glaubwürdig.
 
     
     
Mongols "gegen" HA
was soll der Unfug ?

15.5.2011

Seit ca. 3 - 4 Wochen hört man (leider) immer wieder in den Medien, daß sich nun die Mongols in Deutschland ausdehnen. Warum die überhaupt nach D kamen, ist bis jetzt noch nicht so recht klar, aber irgendwie haben die wohl auch den Expansionsdrang in Richtung "alter Kontinent". Daß die Mongols selbst in USA nicht so ganz "ohne" sind, bzw. dort nicht gerade den besten Ruf genießen, konnte man bereits in einer vergangenen Ausgabe der BN lesen. Ich kenne keinen der "Mongolen", genauso wenig wie einen HA, einen Bandido oder Outlaw, daher werde ich mir auch kein Urteil über die Leute im einzelnen und schon gar nicht global erlauben. ABER... was mich ein wenig wundert ist die durchaus etwas "dreiste" Aktion, in Berlin einen "neuen" MC aufzumachen. So es mich nicht absolut täuscht, gilt hier eine Art Absprache, welche besagt, daß es KEINE neuen MC dort gibt und auch Chaptergründungen nicht geduldet werden. Über den Sinn und/oder Unsinn soll hier jetzt nicht gestritten werden, es geht schlicht um eine abgesprochene, intern akzeptierte und damit gelebte Vereinbarung. Kein Schwein wäre auf die Idee gekommen, so mir-nix-dir-nix den "Hell Fire Fuckers MC" mit 30 Mann dort ins Leben zu rufen, OHNE damit ein gewisses Ziel zu verfolgen...und das kann nur eines sein: Die Provokation der etablierten MC´s / Gruppierungen. Womit wir langsam zum Kern meiner Ausführungen kommen:
Erst klopfen sich HA + Bandidos (ach herrlich, ein Rockerkrieg und die Medien haben ein gefundenes Fressen...), dann reichen sie sich die Hände und besiegeln das ÖFFENTLICH mit notariellem Siegel... ja scheiße aber auch ! Was macht/en jetzt die SoKo, die Hetzpresse, die Berufswarner, die "Reichsbedenkenträger" ?!?!?
Irgendwie schon seltsam, daß genau zum Zeitpunkt, als sich hier im Lande die angeblich "schlimmsten Finger" vertragen, ein paar andere "schlimme Finger" antraben und wieder Öl ins Feuer schütten.
Für mich schaut das schon bissl so aus, als hätte da irgendwer nachgeholfen. Vor allem wenn man sich mal die "Kollegen" etwas näher ansieht. Wie war das mal mit MC....war das nicht die Abkürzung von MOTORRAD Club ? Nun gut, auch andere große MC´s haben ihre Chapter/Charter/Ableger bisweilen aus Leuten rekrutiert, welche noch nicht mal einen Einser (ja ich lebe noch in der alten FS-Welt), geschweige denn ein Mopped hatten. Ich könnte jetzt ein paar Namen nennen, werde es aber nicht machen, die Angesprochenen wissen schon, wer gemeint ist. Allerdings wurden derartige Dinge aus eben diesem doch recht "brisanten" (ich würde eher sagen LÄCHERLICHEN) Grund nie großartig rum erzählt. Bei den Mongols ist das offenbar anderes, denn diese Aussage in der TAZ:
Leben vom schlechten Ruf. "Mongols"-Chef rechtfertigt Zusammenarbeit mit polizeibekannten Straftätern: Nur mit deren Protektion könne man in Bremen gegen "Hells Angels" bestehen.
Korrekt, ehrlich, Führerschein und Motorrad, möglichst eine Harley - "das sind die Grundvoraussetzungen", sagt Bernhard Denzinger. Der Chef eines Sicherheitsunternehmens im südbadischen Rheinfelden steht der deutschen Sektion des Motorradclubs "Mongols" vor, der seit kurzem auch eine Dependance in Bremen aufbaut. Was zumindest bisher nicht ganz nach Plan lief: Der Gründer des Ortsverbandes fuhr Anfang September mit seinem Motorrad gegen einen Baum in der Vahr und starb, das brachte, wie Denzinger es ausdrückt, "alles ein bisschen ins Wanken", denn die verbliebenen Neumitglieder haben weder Führerschein noch Motorrad.
ist dann wohl schon ziemlich daneben. Ja gehts noch ... wie kann man sich denn in einem Interview derart selber ins Knie schießen ?
Wenn man dann noch schaut, aus welchen Kreisen die Mitglieder in Berlin kommen, dann wirds wohl vollends chaotisch. In wie weit diese Aussagen stimmen, kann ich nicht sagen, ich zitiere nur die derzeitigen Quellen (spiegel.de), jedoch paßt es irgendwie ins Bild:
Ehemaliger Bandido
Laut LKA-Bericht hatte die Polizei am 7. Januar in Bremen erstmalig sechs Männer in Kutten des Mongols MC Berlin festgestellt. Einer von ihnen sei ein ehemaliges Mitglied der Bandidos, drei andere entstammten demnach den in der Hauptstadt berüchtigten arabischen Großfamilien A., O. und R.

Den Bremer Mongols scheint es bei ihrem Trip in die Welt der Rocker kaum um das "Easy Rider"-Feeling zu gehen. Die Zuwanderer haben nach Erkenntnissen der Polizei weder Motorräder noch die notwendigen Führerscheine. Wenn sie über die Discomeile der Stadt rollen, dann in PS-starken Autos. Lediglich Mustafa B. machte die Fahrerlaubnis - und verunglückte zwei Wochen später tödlich mit seinem Bike
Für mich hat die gesamte "Gründung" in Deutschland absolut keinen Zusammenhang zur eigentlichen Biker/Rocker-Szene. Hier gehts um was ganz anderes....und auch nicht um die angeblichen Drogen/Rotlicht/Waffen-Geschichten. Hier soll eine alte Fehde aus den USA nach "good old Germany" verfrachtet werden, damit unsere Berufswarner und Schreckgespenst-Maler weiter ihr "Futter" und damit die Lebensberechtigung behalten !!
Ich möchte hiermit eine Aufforderung an alle MC´s rausgeben... nicht nur die HA/Bandido/Outlaws/Btbw/Freeways/Gremium/Trust/ etc.... Leute hier gehts volle Kanne um die EUERE "Lebensberechtigung" und auch schlußendlich um die gesamte Bikerszene ! Setzt auch zusammen und überlegt, wie ihr dieser abgekarteten Geschichte INTERN begegnen wollt. Wenn ihr den Pseudo-Mongolen einfach komprimiert ein paar aufs Maul haut, wird das im ersten Moment vielleicht was bringen, aber bei den Rekruten (siehe oben) werden dann einfach "ein paar Brüder" geholt und dann wirds richtig lustig. Genau das soll aber wohl passieren, das ist gewollt und damit soll der an sich gefestigten, aber von der Obrigkeit nicht kontrollierbaren Szene über radikale Gesetze der Gar aus gemacht werden.
Klar werden jetzt ein paar "Gläubige" mit dem allseits beliebten Verschwörungstheorie-Salm daher kommen, aber zählt mal 1 + 1 zusammen.... dann bekommt ihr durchaus mehr, als nur einen Internetzugang.....ok, das war jetzt ein Wortspiel, aber ich denke, ihr wißt, was ich meine.
 
     
     
E 10.... der Quatsch mit Soße

08.03.2011

Nun zu einem Reizthema, bei dem mir gelinde gesagt das Klappschwert (Messer ist das schon keins mehr) in der Hose aufgeht: E10 !!!
Tolles Zeug sagt der Röttgen, weil es soooo umweltfreundlich ist und sein Kumpel Brüderle (bei dem Namen auch kein Wunder) freut sich ein 2. Loch in den Arsch hinsichtlich der Steuereinnahmen.
Die Öl-Heinzis müssen den Dreck billiger anbieten als E5-Ware, wofür es 2 Möglichkeiten gibt:
1. Man nimmt den Preis vom SuperPlus (E5) und geht davon 5-8 Cent runter...... violá......hat man den E10-Preis
oder
2. man macht zuerst Normal+Super (E5) gleich teuer (Super war früher ja sooo viel teurer in der Herstellung), hebt SuperPlus um den "normalen Abstand" an, läßt dann Normal weg fallen und aus dem gewohnten Super wird Super E10.
Jetzt ratet mal was die Herren vom Benzinkartell (das es ja nicht gibt) gemacht haben..... RICHTIG: Variante 2 war der Favorit.
Jetzt schauen wir uns den Siff mal genauer an > E10 heißt, daß 10% Ethanol, also Alkohol (oder auch Spiritus) im Benzin rum schwimmt. Alkohol hat durch seinen Aufbau die Angewohnheit, Wasser aus der Luft an sich zu binden. In diesem Falle wirklich nur "locker binden", denn einen chemische Verbindung kommt durch die sog. van-der-Waals-Kräfte nicht zustande. Irgendwann (wie in jeder lockeren Bindung) reichts dem Alkohol dann aber und er schmeißt das Wasser raus.... und zwar komplett. Es kommt zum "Ausfallen des Wassers", das sich dann im Vorratsbehälter (landläufig auch Tank genannt) unten absetzt > ist ja schwerer als Benzin/Schnaps. Dort unten vermengt sich das Zeuch mal flockig, bis breiig mit dem Schwebstoffschlamm und beginnt mit seinem lustigen Spiel, das jeder kennt > ROST !
Noch eine Geschichte ist dem Alkohol eigen: er löst... nicht nur Beziehungen, Arbeitsverhältnisse, etc. auf, sondern auch "an". Nämlich bestimmte Gummimischungen und auch Alu-Legierungen. Wenn das ganze beim Alu mit Druck + Hitze im Einklang steht, wirds richtig radikal und dann sogar dauerhaft, selbst wenn kein Alkohol mehr zugeführt wird. Beim Gummi schiebt sich das Zeug zwischen die Moleküle und wirkt quasi wie ein Brecheisen, das immer wieder bewegt wird. Nicht alle Gummis reagieren so anfällig und auch gewisse Alulegierungen sind FAST immun, aber eben nicht alle.
Was hat der Kollege Alkohol noch zu bieten.....weniger Brennwert (29,7 MJ/kg) als Benzin (47MJ/kg), aber eine höhere Oktanzahl (108 zu 91-98). Wie das zusammenhängt... bitte, lesen könnt ihr unter wiki selber. Derzeit wollen wir uns auf den Brennwert konzentrieren, denn der ist maßgeblich für den Verbrauch verantwortlich. Weniger Brennwert, heißt logischerweise, daß pro Verbrennungsvorgang weniger Energie zur Verfügung steht, die den Kolben nach unten drückt. Einfache Rechnung: früher Normal/Super OHNE Schnaps = 100% Benzin = volle Energieausbeute. Dann E5 = 5% Schnaps drin = nur noch 95% Energie zu früher. Jetzt E10 = nochmal 5% drauf => nur noch 90% der ehemaligen Ausbeute. Um also die gleichen Werte zu erhalten (hauptsächlich Beschleunigung) muß der Hahn etwas weiter aufgemacht werden, was aber nicht sooo rasend viel bringt, denn damit bekommt man ja auch "nur mehr" Schnaps mit rein. Man hat also auf jeden Fall einen Mehrverbrauch mit den Zeug, das wurde sogar gemessen. Überall heißt es max 1,5-2 % mehr..... Hmmm irgendwie kann ich das nicht glauben, denn die Rechung ist oben klar ersichtlich. Wir haben 5% mehr Schnaps drin, der nur 63,1% Brennwert von Benzin hat, also etwas mehr als die Hälfte !! Egal, das soll hier nur dem Anstoß der eigenen Gedanken dienen.
Eine Sache wäre noch wichtig: woher kommt der ganze Alk eigentlich ? Da werde ja keine Wodka-Flaschen rein gekippt, oder ausm Baumarkt die Spiritusvorräte geplündert. Tja nun, Alkohol kann man aus verschiedenen Dingen machen, aber hauptsächlich aus Zucker über Gärung. Es gibt auch den Weg über Stärke zu Zucker und dann Alk, das hängt vom Ausgangsmaterial ab. In Deutschland sind es Zuckerrüben, Getreide und in geringem Maße auch Mais, hier hängt es vom Anbaugebiet ab. Im Ausland ist es vornehmlich Mais und Zuckerrohr (wo es eben wächst) auch Manjok, Zuckerhirse, etc....auch hier empfehle ich wiki !
Wenn man sich die Ausgangsprodukte so ansieht, fragt man sich da nicht, woher der ganze Schnaps kommt ? Immerhin gibts in Brasilien E85 (wofür eigens die passenden Motoren entwickelt/gebaut wurden) und in USA haben sie schon seit Jahren E10. Auch Kolumbien ist hier ein großer Produzent und Verbraucher... eben alle Länder, die von der Erdöllobby im Nahen Osten weniger abhängig sein wollen. Da hier aber in großem Stil mit Nahrungspflanzen (Mais + Getreide) sozusagen Futter in den Tank kommt, sollte man sich mal Gedanken über die Nahrungsmittel (Getreide+Mais) Preise machen. Des weiteren bedeutet derart hohe Ausbeute dieser Pflanzen logischerweise Monokulturen mit den dazugehörenden Bodenproblemen. Laut der sog. Nachhaltigkeitsrichtlinie gelten strenge Kriterien für die nachhaltige und sozial verträgliche Herstellung, die sowohl für europäische Erzeuger als auch für Importe gelten. Zentrale Themenbereiche sind die Mindesteinsparung von Treibhausgasemissionen, Bestimmungen für die landwirtschaftliche Flächennutzung und die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards. So dürfen keine Rohstoffe aus Flächen mit hohem Kohlenstoffbestand (Primärwälder, Feuchtgebiete, Torfmoore, Naturschutzgebiete) eingesetzt werden und dergleichen mehr.
Tja, das hört sich schön an, aber WER kontrolliert das eigentlich ? Wenn wir unseren Bedarf an E10 (so wie von den eingangs erwähnten "Kollegen") voll ausschöpfen, dann wird aus Deutschland wohl bald ein Zuckerrübenland... und selbst das wird nicht reichen. Importe werden die Folge sein und eine kunstdüngerbelastet Monokultur.
In wie weit in Deutschland die Ökobilanz für die Ethanolgewinnung tatsächlich (von der Aussaat bis zur Zapfsäule) so positiv ausfällt, wie immer propagiert, bleibt fraglich. Führende Naturschutzverbände sagen klar NEIN und auch ein paar der Grünen "Randgruppen" um politischen Umfeld.
Was die wenigsten wissen: selbst der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung (WBGU) hat schon ! 2008 ! in einer über 400 Seiten starken Expertise die klare Aussage getroffen, daß "Biokraftstoffe" umweltschädlich sind und NICHT gefördert werden sollen/dürfen. Unter diesem Link kann sich jeder das Schriftstück runterladen, da es jedoch sehr umfangreich ist, empfehle ich den Punkt 12.4.3 auf der Seite 341. Somit ist eindeutig und sogar nachweislich der Beweis erbracht, daß E10 in KEINSTER Weise zu irgendeiner CO2 Reduktion beiträgt und die Regierung in VOLLER ABSICHT eine Entscheidung GEGEN die Umwelt getroffen hat. 2009 wurde Gabriels Vorstoß in Richtung E10 nach Übergabe des WBGU-Berichts von der CDU/CSU gestoppt.....und jetzt überlegen wir mal, wer gerade am "Ruder" ist und das Zeug mit aller Gewalt durchdrücken will !!!
Tja Leute, heute hatten wir den sog. Benzingipfel in Berlin, bei dem sich dann "alle" einig waren: E10 wird durchgezogen. Jetzt liegt es an uns, ob wir uns jeden Mist aufzwingen lassen, den die Damen und Herren im Reichstag aushecken. E10 wird eh NICHT zu einer nennenswerten CO2 Reduktion beitragen (siehe meinen Beitrag weiter unten), es führt nur dazu, daß wir ältere Fahrzeug früher in die Presse schmeißen müssen, weil die Motoren eher sterben. Daß wir eine äußerst bedenkliche Agrarveränderung erleben werden.
Was IHR jetzt mit den Infos macht, bleibt logischerweise Euch überlassen, ich für meinen Teil werde KEIN E10 tanken, egal was kommt.

 
     
     
Autoclubs und Anreise
 am Samstag Abend

01.05.2008
Ich habe es in dieser Rubrik bereits mehrfach in anderen Gedanken am Rande angesprochen, aber was ich dieses Jahr (2008) aufm ersten Treffen (MF March) erleben mußte, spottet jeglicher Beschreibung.
Da richtet ein MF eine Party aus.... eh erst am Samstag, weil es bereits zum "schlechten Ton" gehört, daß keiner mehr am Freitag anreist. Man gibt sich Mühe und organisiert auch noch ein Mittags/Nachmittagsprogramm, hat eine feste Halle und das Wetter ist auch nicht unbedingt das schlechteste und dann kommen die Vereinigungen..... von Moppedclubs will ich hier schon gar nicht mehr reden..... aus der näheren Umgebung gegen 20:30 fast geschlossen..... mit dem AUTO !!!! Ja gehts denn noch ?? Nur mal so zum mitschreiben: Umkreis von 20km und genau EIN Mopped dabei. Ich betone hiermit in aller Deutlichkeit: Es gibt immer Gründe um Mal mitm Auto zu kommen (Krankheit, Mopped am Arsch, Familie kommt mit), aber es sollte doch nicht zur Clubpolitik werden. Anders ist es nicht zu erklären, daß die "Kollegen" in voller Montur einlaufen, es fehlt nur Helm und Handschuhe. Will man mit dem Aufzug etwa verheimlichen, daß man zu Weichei-mäßig unterwegs ist, um das Mopped ausm Stall zu holen ? Wenn dann das fadenscheinige "Argument": dann muß nur einer nüchtern bleiben raus gezaubert wird, wirds bedenklich !! Das haben ich schon zu oft gehört und da kann ich nur erwidern:
1. Wenn ihr was saufen wollt, bleibt hier und stellt die Hütte auf
2. Zu oft habe ich gesehen, wie sich ALLE (also auch ein Fahrer) ordentlich die Lampe zugeschüttet haben...
Auf ein weiteres "Argument": Ja wir würden ja das Zelt aufbauen, aber es ist ja diese Nacht so kalt gemeldet... fällt mir immer nur eins ein: wer will den immer so hart und kraß und "Outlaw" und so sein ??? Genau die, die mir dann mit dem "Kalt-Spruch" kommen.... sorry, aber genau DAS ist ein Kalter !!!!
Zur Thematik Anreise erst am Samstag, möchte ich nur sagen: ohne Moos nix los und wer am Sa arbeiten muß, um sich und die seinen zu versorgen, kann schlecht am Freitag bereits (selbst wenn es nur 20 km sind) irgendwo hin fahren und sich die Kante geben. Es gibt jedoch genügend Moppedfahrer, die schlicht keine Lust mehr haben und daher nur noch die "kleine Runde" drehen wollen. Aber gerade die sollten dann mal bissl am Rad zurück drehen und nicht einen auf dicke Hose machen. Wie heißt es in Bayern so schön: Laßt´s d´Kirch im Dorf !!! Gebietsansprüche stellen und dann nur, um "Präsenz zu zeigen" kurz beim kleinen MF/BF/MST/etc. um die Ecke um 21:00 geschlossen aufzuschlagen, 2 Std. teilnahmslos in der Ecke stehen und wieder abzufliegen, ist einfach LÄCHERLICH !!
 
     
     
CO2-Debatte und kein Ende in Sicht......

06.04.2008
Seit geraumer Zeit wird ja auf dem Thema CO2 + Klimaveränderung herumgeritten als gäbe es kein morgen. Um es gleich vorne weg zu sagen: Daß sie was im Bezug auf Erderwärmung tut und daß sich hieraus auch wettertechnische Veränderungen bemerkbar machen, will ich nicht in Abrede stellen. Ich habe nur eine etwas kritische Meinung zur momentan vorherrschenden. Und offensichtlich wird man als Andersdenkender, der durchaus stichhaltige Argumente aufzuweisen hat, dennoch als Depp, Ignorant, Spinner, etc. abgestempelt. Das aber offensichtlich nur, weil es derzeit wohl nicht chic ist, eine andere Meinung als die Mehrheit zu haben und das, obwohl renomierte Wissenschaftler "ins selbe Horn stoßen". Also Freunde der gepflegten, kasachischen Blasmusik..... ich werde euch nun in die Welt der Klimalüge einführen und mit einigen ziemlich leicht nachvollziehbaren Aussagen/Hinweisen/Beweisen/etc. darlegen, daß wir (mal wieder) ziemlich verarscht werden.
Erste Aussage, die immer kommt: Der Treibhauseffekt erwärmt unsere Erde und das Treibhausgas heißt CO2..... das lassen wir jetzt mal auf uns wirken. Als Erklärung (die offizielle) kommt immer das Bild mit der Erde, der Sonne, den Sonnen-strahlen, der Reflektion selbiger von de Oberfläche und der Rückstrahlung der Wärmeenergie an so einer Art "CO2-Ring" um die arme Erde, so daß die Wärme nicht mehr raus kann. Gut, in Opas Gewächshaus funktioniert das ja auch, also gehts auch im großen Stil bei der Erde so.... Ende der Diskussion. So in etwa wird uns das immer verkauft und so ziemlich 80% glauben das..... man hört und ließt es ja ständig. Aber... und jetzt kommts..... Die Erdatmosphäre hat einen gravierenden Unterschied zum Treibhaus: Sie hat keine sog. Systemgrenze !!! Als Systemgrenze sind beim Glashaus die Scheiben zu sehen, die grenzen das innere Volumen vollständig vom äußeren ab. Nur wenn diese Voraussetzung gegeben ist, kann die Sache mit der Wärmeerhöhung funktionieren. Das beschreiben alle Fachbücher und die Holländer beliefern uns mit den Produkten..... Im "Fachchinesisch" liest sich dieser Vorgang wie folgt:
Laut www.ilexikon.com: "Der Treibhauseffekt bewirkt, dass hinter Glasscheiben und dadurch im Innenraum eines verglasten Gewächshauses die Temperaturen ansteigen, solange die Sonne darauf scheint. Mithilfe dieser Wärme können Pflanzen vorzeitig austreiben, blühen und fruchten......Zumeist tritt der Treibhauseffekt dann auf, wenn die Durchlässigkeits- und Absorptionskoeffizienten der Begrenzungen eines Volumens wellenlängenabhängig sind. Dazu muss der Hauptteil der inneren Strahlung im eingeschlossenen Volumen entsprechend den Temperaturen von den Begrenzungen reflektiert oder (hauptsächlich) absorbiert werden. Zu dieser inneren Strahlung kommt eine weitere Strahlung (hauptsächlich von der Sonne), die einen Teil der Begrenzung (Glasscheiben beziehungsweise die Schicht der Treibhausgase) wegen der anderen Wellenlänge fast mühelos durchdringt und von einem anderen Teil der Begrenzungsfläche (beispielsweise Erdboden) absorbiert wird. Durch die Summe der beiden Strahlungen (innere Strahlung eines Hohlraums, die von allen Begrenzungsflächen ausgeht, plus der durchgelassenen Strahlung) werden die getroffenen Stellen stärker erwärmt und diese stärkere Erwärmung breitet sich über das ganze Volumen aus. Eine Gasfüllung des Volumens ist dazu nicht notwendig, stört aber auch nicht."
So.... nun wissen wir es also genau und somit sind wir wieder bei besagter Begrenzungsfläche... also dem Glas bzw. im Erdfall dem bösen CO2, das wir so fleißig (oder auch nicht) produzieren. Jetzt hat aber gerade CO2 einen für diese Sichtweise/Theorie leider entscheidenden Nachteil: es ist schwerer als Luft !!! Ja Sack Zement, wie kommt das Zeug dann in die obere Atmosphäre, wo es laut weltweiter Erklärung hin muß um die IR-Strahlung zurück zu reflektieren ?!? Wird das da rauf gekarrt ??? Selbst die Flugzeuge (und nur die können es dort oben produzieren) sind nicht so heftig unterwegs, daß es da nennenswerte Mengen geben würde, außerdem fällt das Zeug ja wieder runter. Selbst das United States Department of Energy weist in einem Bericht ("Projecting the Climatic Effects of Increasing Carbon Dioxide, DOE/ER 0237, December 1985), auf den Seiten 27/28, ausdrücklich darauf hin, daß die Bennennungen "greenhouse gas" und "greenhouse effect" irreführend sind. Weil die Aufheizung im Glashaus durch die Wärmeströmung (Konvektion) im Haus entsteht und nicht dadurch, daß die Scheiben irgendwas absorbieren, kommt der Treibhauseffekt auch so in keinem Physikbuch vor. Blöd jetzt, da hat man nun so ein einfaches und für alle bekanntes Schlagwort in die Welt gesetzt und jetzt ist das für die Katz !! Also am besten das Maul halten, das merkt eh keiner und wenn doch, dann bügeln wir ihn als Umweltsau... fertig.
Wie erwärmt sich nun unsere Atmosphäre denn dann ?? Ganz einfach... zu knapp 2/3 (62%) absorbiert Wasserdampf die auftreffende IR-Strahlung der Sonne. Da der Wasserdampfgehalt in der Luft aber regional stark schwankt, kann man den nicht wirklich für irgendwelche Berechungen heranziehen... schon gar nicht für Dinge die in 5-10 Jahren passieren sollen. Als Beweis möchte ich hier nur den täglichen Wetterbericht anführen, denn die 62% IR-Absorbtion stellt nämlich unser Wetter dar. Auch das sog. IPCC (
Intergovernmental Panel on Climate Change) hat das erkannt und läßt die 62% gar nicht erst in ihre Computermodelle zum "Klimawandel" einfließen..... aber Moment mal.... wenn 2/3 der Klimabeeinflussung nicht berücksichtigt werden, wie genau ist dann das Modell des IPCC ?? Noch eine Kleinigkeit, die gern vergessen wird:
"Treibhausgase" wie CO2, Ozon, Methan und FCKW (die nur zu Bruchteilen in der Luft vorkommen: CO2 mit 0.037%) strahlen ihre absorbierte Energie unterhalb von 10 km auch nur in geringem Maße ab, denn sie übertragen die Energie durch Kollision mit anderen Luftmolekülen, wie N2 und O2. Dies ist zweifelsfrei nachgewiesen und ergibt sich aus der Thermo-dynamik (Maxwell, Bolzmann, Physikbücher!). So... was machen wir jetzt mit diesem verflixten Temperaturanstieg.... der Mensch MUSS doch daran schuld sein. Immerhin ist in allen Aufzeichnungen der Anstieg eindeutig belegbar.....leider beginnen die Aufzeichnungen erst vor rund 150 Jahren und ausgerechnet da hat auch die Industrialisierung eingesetzt. Ja Prima wird der Klimawandel-Jünger jetzt frohlocken, hier ist doch der Beweis... leider zeigen Eisbohrkerne aus der Antarktis (die auch dem IPCC vorliegen), daß die Erwärmung bereits vor dieser Zeit (nämlich schon vor 450.00 Jahren) langsam aber stetig begonnen hat. Mit einer periodischen Schwankung von ca. 100.000 Jahren gab es Kalt- und Warmzeiten, die aber mit einem Aufwärtstrend versehen sind.... und derzeit sind wir in einer Warmzeit.... die Prähistoriker können hier genau Auskunft (mit Namen der Zeiten) geben.
Ich kann mir nun beim besten Willen nicht vorstellen, daß die Neandertaler seinerzeit mit ihren paar Lagerfeuern bereits so gravierend ins Klima eingegriffen und auch schon mitm Mammutbraten eine "Katastrophe" herbei "gegrillt" haben.
Eine Kleinigkeit habe ich noch..... Was passiert nun eigentlich mit dem CO2 das generell so produziert wird und wie viel ist das eigentlich ?? Laut einer UN Studie produziert der Mensch (durch Verbrennung) genau !! 3 !! (in Worten drei) % des gesamten Jahres-CO2 Aufkommens !!! Der Rest kommt durch natürliche "Ausgasungen", wobei die Ozeane die größten Speicher (90Gigatonnen/Jahr) bzw. "Gaser" sind. Hier ist auch zu beachten, daß kaltes Wasser mehr CO2 aufnehmen kann als warmes, wenn also die Temperatur steigt, erhöht sich zwangsläufig auch die CO2-Menge in der Luft. Derzeit liegen wir bei besagten 0,037% anteiligem CO2.. das ist (laut Botanik) fast als "Unterkante" für das Überleben der Pflanzen zu sehen. Wenn es weniger werden würde.... dann gute Nacht Herr Lehrer.... dann würde das Grünzeug einfach eingehen. Als die Saurier unterwegs waren, war die CO2 Konzentration um einiges höher, somit wuchs mehr und die Viecher hatten ordentlich Nahrung, sonst wären sie ja eingegangen, bzw. gar nicht erst zu solchen Giganten geworden. Gut für uns, denn ohne diese "Überwucherung" hätten wir keine fossilen Brennstoffe (Pflanzen>Kohle, Viecher>Öl)
Es gibt noch ein paar Argumente, die ich hier aber nicht mehr anführen will, der Text ist eh schon lang genug, aber eine Anmerkung sei mir noch erlaubt. Wenn es schon darum geht, CO2 zu reduzieren, wie verträgt sich diese Aussage mit dem Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland ?? Für diese AKW´s werden nämlich jetzt Kohlekraftwerke gebaut.... und meines Wissens verbrennen die doch fossile Brennstoffe ..... entsteht bei denen kein CO2 ???
Also Freunde..... denkt mal selber bissl nach, hinterfragt die Dinge ein wenig länger und zählt dann 1 + 1 zusammen.....da läuft eine riesige Verarsche und alle machen mit...... aber nicht mit mir !!!!!
 
     
     
Lautstärke-messung, das ewige Lied

09.02.05
In den letzten 5 Jahren haben sich die unsäglichen Verkehrskontrollen zum Thema Auspuff/ Lautstärke immer mehr ausgeweitet. Klar, daß bei steigenden Zulassungszahlen und schönem Wetter (wie 2003) auch mehr Moppedfahrer unterwegs sind. Somit steigt zwangsläufig auch die prozentuale Zahl der Personen mit Rennauspuff/offenen Tüten. Das jedoch als Grund zu nehmen um eine regelrechte Jagd auf Harleys zu machen, ist meines Erachtens nichts weiter als Geldmacherei. Vor allem wenn man die immer wieder eindeutig belegten Zwangsmaßnahmen wie Sicherstellung trotz rechtmäßiger Eintragung betrachtet. Daß man selbst eine EVO nicht unter einen bestimmten (wie bereits mal angedacht!) dB-Wert bringt, zeigte ein Versuch in Belgien auf einem Stadionrundkurs, bei dem eine Serienharley mit Anhänger (auf dem die Dämpfermimik untergebracht war) vorgestellt wurde, um zu zeigen was nötig wäre um annähernd auf den geforderten Wert von 72 dB zu kommen..... Es gelang nicht ! Nur zum Zweck des Gegenbeweises wurde das Teil (ohne Anhängerdämpfer) auf einen angetriebenen Rollenprüfstand gestellt und das Geräusch ohne Eigenantrieb gemessen: selbst da war es nicht möglich !!!!! Also was sollte der ganze Quatsch dann, hätten die Gehirnakrobaten in EU-Brüssel das nicht selbst in Auftrag geben können,...Nein ein paar Moppedclubs mußten diesen Beweis antreten. Mal wieder typisch, die Beweislast geht auf den Nutzer über. Aber selbst das wird schwer wenn, wie schon oben erwähnt, selbst eine kernige Anlage eingetragen ist, aber es einem Grün-Kittel, bzw. öffentlichem Ordnungsorgan nicht paßt. Dann wird die Mühle eben mit dem lapidaren Satz eingezogen: "Die Anlage ist eindeutig zu laut, das ist gegen die Vorschriften, ich muß das gesamte Fzg. zur Beweissicherung beschlagnahmen." Der Hinweis, daß die dB-Zahl doch im Schein eingetragen sei, der Prüfer damit leben konnte (weil Eintragung!) und der Hirni vor einem das dann ja wohl auch sollte, wird einfach nicht zur Kenntnis genommen. "Sie haben da eben den Prüfer bestochen, oder was anderes, das Motorrad wird sicher gestellt, fertig" Bei so einer bornierten Aussage geht so manchem das Buck auf...... zum Glück ist das noch keine "heimtückische Waffe" wie die so hinterhältiges Butterfly-Messer (den Unterschied zwischen Klinge und Klinge soll mir mal einer erklären!). Weil wir gerade bei Unterschied von gleich und gleich sind: Stellen wir uns mal den Ablauf einer klassischen MC Grün/Weiß-Kontrolle vor. Also, ein schöner Tag, meinetwegen Samstag, im Juli. Alles paletti, Mopped aus der Garage, Kittel an und auf die Piste. Beim Wegfahren sehen wir noch, wie der Nachbarsbub seinen getunten Fusselgolf mit 3,5m PIONEER-Aufkleber auf der Heckscheibe wäscht, denn heute muß er auch mal wieder die Sau raus lassen. Bitte, jeder wie es ihm gefällt, Moppedfahren ist bei der Jugend ja nicht mehr "cool" genug, außerdem vögelt es sich im Auto wohl besser als auf einer Moppedjacke im Wald....... Nun gut, nach einigen Runden in heimischen Gefilden, geht es auf die bekannte Kurvenstrecke, man trifft evtl. noch an der obligatorischen Parklatzkehre ein paar Freunde, dann plärrt der Magen. Kein Problem, ab zum größten MC Deutschlands (der hat auch gleich die meisten Clubhäuser...) der ja in der nahe gelegenen Ortschaft ansässig ist. Kurz hinter dem Ortsschild, dann die Ernüchterung:  eine "Winkerkrabbe" in Grasfrosch-Uniform winkt die ganze Gruppe an den Straßenrand, der da ganz zufällig einen schönen großen Parkplatz hat. Da warten da auch schon ein paar andere, und der Harleyanteil ist seltsamerweise erstaunlich hoch..... ein Bösewicht, wer schlechtes dabei denkt !!! Ein paar Reisbrenner und Fighter sind auch mit dabei und bei jedem wird alles ganz genau untersucht, nur bei den Ami-Eisen gehts sofort an die Tüten. Dann wirds interessant: Die Messung beginnt und der Wert fällt sehr zur Zufriedenheit der Beamten aus, denn mit 96 dB ist das Mopped vor einem ganz klar ein terroristischer Anschlag auf die Weltsicherheit, der an sich ja mit sofortiger Erschießung zu bestrafen wäre, wenn da nicht noch so ein blöder Paragraph diesen Anarchisten in der schwarzen Lederkluft schützen würde. Scheiße, wirds also diesmal nix mit Wild-West Manier, aber dafür können die Herren ja das todbringende Gerät dieses asozialen Subjekts sicherstellen. Gerade als dies geschehen soll, hört man in der Ferne ein "Boom, Boom, Boom, Boom...", dann kommt langsam ein seltsames Gefährt in Sichtweite, das Boom, Boom wird lauter, es mischen sich andere Klänge wie "...Hyper, Hyper" und ein sonores Auspuffröhren dazu und nach 3 Min. springt ein tiefer gelegter Fusselgolf mit 3,5m PIONEER-Aufkleber auf der Heckscheibe an der grünen Truppe vorbei. Das Gespräch über die Beschlagnahme verstummt während der Känguruh-Einlage der rollenden Disco, denn man hätte eh nix verstanden. Von dem Ofenrohrauspuff der keck hinter der Stoßstange in den Himmel ragt, reden wir erst gar nicht, denn der hat ja eine ABE und kommt aus dem Supermarkt um die Ecke, da muß ja alles ganz legal sein. Als diese Showeinlage erledigt ist, wird mit dem Aufladen des Moppeds begonnen, denn die besagten 96 dB sind zwar im Schein eingetragen, der Auspuff hat eine e-Nummer, aber bestimmt ist das illegal, weil man da bestimmt einen Prüfer beim TÜV gekannt hat und diese Eintragung ein Gefälligkeitsdienst war !!! So und nun zu meiner Frage: Der Golf hat beim Lauteste-Musikanlage-Kontest mitgemacht, gemessene 100 dB außen an der Scheibe (vom inneren Wert will ich gar nicht reden) und das Mopped 96.... wo liegt bitte der Unterschied zwischen dB und dB ?!? Schalldruck ist nun mal Schalldruck und nur der wird gemessen. Klar ist ein 80 dB Pfeifton mit 8 kHz schlimmer als ein tiefer Baß, aber das ist bei einer 1340ccm Harley ja wohl auch nicht das Kriterium. Was würden unsere Oberschlauen eigentlich machen, wenn man an ein Mopped eine tierische Soundanlage baut, das legale 81 dB Fahrgeräusch mittels Mikro abgreift und auf 129dB verstärkt ......... In der Motorrad 3/006 habe ich dazu eine mehr als passende "letzte Seite" gefunden  
     
Sergeant
at Arms

1.1.2005

Soso, Sergeant at arms... Waffenmeister, bzw. wörtlich Unteroffizier der Waffen. Wozu braucht ein Moppedclub einen Waffenmeister ? Soweit mir bekannt, ist spätestens seit Mitte 2002 in Deutschland ein verschärftes Waffengesetz wirksam und selbst davor konnte man hierzulande nicht mal so im Vorbeigehen Waffen erwerben. Jeder der eine schußfähige Knarre besitzen wollte, mußte diverse Vorgaben/Auflagen erfüllen und auch Prüfungen etc. ablegen. In Ami-Land ist das in vielen Staaten anders, da sind die Teile fast wie Angelzubehör erhältlich. Folglich stellen waffen-besitzfähige Personen in Deutschland eher eine Ausnahme/Minderheit dar und unserer Obrigkeit ist im Bezug auf Besitzkarten/Waffenschein-Vergabe im Biker-Milieu eher "zurückhaltend". Daher ist es mir schleierhaft wozu dieser Posten in der deutschen Szene vergeben wird/sein muß. Da wird immer lang und breit von Respekt und Ehre gesprochen, aber Waffen haben mit diesen hoch gelobten Begrifflichkeiten ja wohl nicht viel gemeinsam, oder? Daß es zwischen Gruppen (egal aus welchen Schichten der Bevölkerung) immer mal Reibereien gibt und geben wird, ist klar. Gerade in unseren Reihen sind auch Randgruppen vertreten die nicht unbedingt immer die verbale Auseinandersetzung der Körperlichen vor ziehen. Aber deswegen gleich zu Schlagkraft verbessernden Hilfsmitteln oder noch gröberen Teilen zu greifen...... das hilft keinem. Dabei entsteht zudem dann ein klassischer Eskalationsprozess, denn jede Partei wird versuchen sich einen Vorteil zu verschaffen. Daß es in der Bevölkerung und bei den Überwachungsbehörden auch immer mit Argwohn beobachtet wird, wenn in unseren Reihen ein "Knarrenpolierer" Dienst schiebt, bleibt wohl unbestreitbar. Das einzige Argument, das ich bisher zu diesem Thema gehört habe:".... wir haben amerikanische Wurzeln, da gibt es diesen Posten und wir haben das übernommen." Hmmm.. sehe ich als ein bissl problematisch an. Muß alles, was aus Ami-Land kommt ohne Nachdenken, bzw. kritische Hinterfragung der Sinnhaftigkeit übernommen werden ? Also meine konkrete Frage: Worauf paßt der Sergeant in einem deutschen Club auf ? Auf den gefährlichen Besteckkasten hinter der Clubhaustheke oder die Feuerholzaxt im Nebengebäude ? Wenn er für alle Dinge, die das Clubhaus betreffen und andere clubeigene Gegenstände verantwortlich ist, gut. Aber dann hat er nichts mit ARMS zu tun und sollte doch auch mit seiner tatsächlichen Aufgabe bezeichnet werden. Ob er allerdings "caretaker", "janitor" oder Sergeant at facilitiy heißen möchte...... Im Deutschen ist es der simple "Zeug-" oder "Platzwart", ich könnte mir vorstellen, daß auf diese Weise eine schlüssigere und vielleicht weniger martialische Bezeichnung zu finden wäre, die auch bei Außenstehenden nicht den Eindruck eines waffenstarrenden "Schlag-zu-und-frag-dann-Typen" entstehen läßt.  
     
     
Goaßpreise
und Theken-höhe auf Treffen

1.1.2005

Eine Sache ist mir seit geraumer Zeit aufgefallen und nicht nur mir. Die Preispolitik bei manchen Treffen ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Gut, daß die (T)€uro-Einführung und die damit verbundene Aussage, alles würde für alle besser werden, die größte Lüge seit Vertuschung des Rosswell-Absturzes war, dürfte mittlerweile dem letzten bekannt sein. Daß allerdings durch diese unleidliche Geschichte auch bei diversen Clubs/Freunden/... anscheinend die Raffzahnmentalität ausgebrochen ist, stimmt mich betrüblich. Ich sehe ja ein, daß alles teuerer geworden ist, aber auch wir haben schon einige Treffen und Party´s ausgerichtet..... Was eine Goaaß im Einkauf kostet kann ich problemlos vorrechnen und damit auch den Gewinn den diese dann abwirft. Daß jede Party eine Mischkalkulation ist,... auch bekannt, jedoch die Maß für 5,50 oder gar 6 Öre rüber zu schieben ist schon bedenklich. Nur zur Erinnerung, der Umrechnungsfaktor ist immer noch 1,96 und damit sind 6 Öre in vernunftbegabter Währung 11,76 Mack !!! Geht´s noch ?!? Ob bei der Planung "....muß den Cluburlaub rein bringen" im Vordergrund stehen sollte...... ich glaube nicht. Das war jetzt bestimmt eine provokative Behauptung, aber ich bin nun mal jemand, der die Dinge beim Namen nennt. Mir ist klar, daß keiner gern den Mörderaufwand betreibt um dann noch drauf zu legen, aber erinnert Euch alle mal an die Anfänge. Jeder brachte was mit und alle haben es gemeinsam vernichtet. Gut, so gehts nicht mehr bei der Menge an Leuten, aber muß unbedingt der Todesgewinn ausschlaggebend sein...... ? Genauso trifft das Ganze den Kern der Pokalvergabementalität in meinen Gedanken "Pokale für Autoclubs", denn wer braucht schon Riesentöpfe mit 80cm Höhe, die ein Schweinegeld kosten und damit die Preise in die Höhe treiben.
Eine Frage hätte ich noch: wer ist eigentlich mal auf die schwindlige Idee gekommen, eine Theke mit 2,80m Höhe zu bauen ? Na gut, bauen kann man sie ja, mich würden allerdings die Beweggründe interessieren. Denn es ist weder für die Thekenbesatzung noch für die Besucher logisch, vorteilhaft, sinnvoll. Es soll unter Moppedfahrer tatsächlich noch Leute geben, nicht 2m groß sind und Arme wie Orang Utans haben (obwohl das für div. Custombikes zwingend erforderlich ist > meine Gedanken "Show Bikes"). Genauso ist hinter der "Theke" (ich nenne das eher Umsatzverhinderungswand") oft die clubangehörige Weiblichkeit im Einsatz und die sind in den seltensten Fällen aktive Profibasketballerinnen..... Also Leute, mit welchen Personenkreisen oder Vorfällen rechnet ihr, daß ihr eine so geartete Panzersperre im Zelt aufstellen müßt ?!? Ich habe auch ".... was wir dahinten machen, geht keinen was an." gehört. Also jetzt geht´s aber los, WAS sollte man nicht sehen ? Wie da gepanscht wird, wer mit wem vögelt, welche Waffen da lagern ??? Ich bin für jede erklärende Antwort dankbar. Ich bin auf jeden Fall bei sog. 2,8m-Treffen das erste und letzte Mal gewesen und ehrlich gesagt ich kenne genügend Leute die es genauso sehen.
 
     
     
Gebiets
ansprüche

 

1.1.2005

Das ist in der Tat ein sehr altes und auch dem entsprechend umstrittenes Thema. Es gibt die üblichen "dafür", "dagegen" und "mir wurscht" Parteien. Ich selber gehöre (schon fast militant) zur dagegen-Gruppe, da ich nach wie vor der Meinung bin, daß mir bisher keine Gruppe (egal ob MC, MF, BC, CO, oder wie auch immer) im Kartasteramt des Landkreises den entsprechenden Eintrag (Eigentum) zeigen konnte. Jetzt werden bestimmt Einwände in Richtung "1. szeneeigene Gesetze, 2. schon genügend Gruppen vorhanden, 3. schlechter Ruf wird gefördert, etc" kommen. Denen halte ich aber folgendes entgegen: 1. selbst die Szene muß/sollte die von ihnen immer geforderte Toleranz, Freiheit, Brüderlichkeit auf andere (und damit auch Neue) anwenden. 2. Leider gibt es seit geraumer Zeit immer mehr sog. Patchover und damit schrumpfen die vorhanden Gruppen, auch gibt es für viele nicht immer den passenden "Verein", mal abgesehen davon, daß es nicht in jeder Ortschaft eine Moppedtruppe gibt. Auch von gewissen Aufnahmekriterien sind die Neuen ggf. nicht so sehr zu überzeugen. Viele Gründungen gehen auch auf eine bereits länger bestehende Freundschaft zurück und die wollen halt nicht unbedingt die Philosophie einer anderen Gruppe übernehmen. 3. Den schlechten Ruf der Moppedfahrer noch weiter verschlechtern..... warum wird denn eigentlich immer vom schlimmsten ausgegangen ?!? Dieses sog. Argument (...der Normalbürger sieht nur die Kutte, nicht was darauf steht...) kann ich nicht nachvollziehen, da es ja wohl erstmal zu einem evtl. schlechten Ruf des bestehenden Club´s kommen muß. Eine Verallgemeinerung: "...alle Moppedfahrer haben einen schlechten Ruf" kann ich nicht gelten lassen, die Realität sieht seit gut 5 Jahren anders aus. Und wenn es so ist, haben sie (besagte Moppedfahrer) den (schlechten Ruf) dann ja wohl selbst zu verantworten. Allerdings haben sich auch die jungen Rebellen von ´65-´75  zu verantwortungsbewußten und hirnschmalzgesteuerten Bikern "entwickelt". Da ja momentan Mopped fahren bei der Jugend nicht mehr den Stellenwert von damals inne hat, kommen eh fast keine "Randalebrüder" mehr nach. Die anderen Neuen sind daher in den meisten Fällen auch schon im "vernunftbegabten" Alter, wodurch sich das Argument von sich aus erledigt. Ich meine, daß es umso besser wäre, wenn mehr Kuttenträger (weil mehr Gruppen existieren) in der Bevölkerung zu sehen wären, da es dann zur "Normalität" werden würde. Kleines Beispiel: die ersten "echten" Liverpool-Punks mit farbigem Iro, Zebra-Hose, Springern und Lederjacke mit Sprüchen/Band-Namen drauf. Die waren die absoluten Exoten, bis..... ja, bis sie an jeder Hausecke "rumstanden", dann wars nix besonderes mehr. Sollte man nicht die Neuen mal machen lassen ? Wenn man ein bissl aufmerksam die BN unter der Rubrik Neugründungen ließt, sieht man deutlich daß ca. 60% nach ungefähr 2 Jahren von allein aufgeben und der Rest sollte eher als Bereicherung der langsam überalternden Szene gesehen werden.  Noch ein absolutes Argument: alle jetzigen Gebietsansprüchler sollten sich mal die eigene Gründung ins Gedächtnis rufen... Was wäre gewesen, wenn damals ein anderer großer Verein gesagt hätte: IHR nicht !! Entweder bei uns, oder ihr fahrt ohne Kutte, basta. Da wird jetzt gleich die Aussage kommen, in Deutschland hätte das Ganze mit den GI-Clubs begonnen und es gab vorher noch nichts anderes. Ja genau, super Stichwort: stellt auch vor, die hätte nur Amis/GI´s zugelassen und jede deutsche Gründung im Keim erstickt...!?!? Traurig, traurig würde ich sagen. Noch was zur Aussage "schon genügend Gruppen vorhanden": Ich denke die vorhandenen Clubs sollten sich mal ernsthaft die Frage stellen, warum ggf. ein neuer Verein gegründet wird.... Ist der bestehende evtl. nicht besonders attraktiv für Neuzugänge ??? Zu diesem Thema empfehle ich auch unsere Rubrik Aus der Szene  
     
     
Show-Bikes

 

1.1.2005

Ich hatte schon immer ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu sog. Show-Bikes. Daß eine Firma mal aus allen möglichen Teilen (woher auch immer) ein Mopped zusammenschraubt, daß (ggf.) sogar noch gut ausschaut ist ja ok. Aber ob es dann sinnvoll ist, diese Teile auf die "normale" Bevölkerung los zu lassen.... Nun gut, jetzt kann man sagen, daß es jedem selbst überlassen bleiben sollte, mit welchem Eisen er (sofern möglich) unterwegs ist, aber daß diese Teile dann auf diversen Shows und auch Moppedtreffen Pokale einsacken.... finde ich sehr bedenklich. In der Bikers News 1/´05 (S. 79-82) wurde ein optisch relativ "normales" Bike (von Custom Chrom) Probe gefahren. Ich zitiere jetzt wörtlich: "...geben wir gleich jetzt: Sie lassen sich nicht wirklich fahren. Aber darum gehts ja gar nicht". Hää, lese ich da richtig ?!? Darum gehts nicht, ja um was denn dann ? Ist ein Mopped zum Bierflaschen aufmachen da ? Es ginge darum, "...einen mächtigen Schlag in den Magen zu bekommen und an den Eiern gepackt zu werden". Aaaaah, sehr aufschlußreich.... Das kann ich aber auch beim elektrischen Bullen im Freizeitpark oder Volksfest haben. Also mir erschließt sich die Sinnhaftigkeit nicht so recht. Da werden also 2-rädrige Dinger verkauft, die man an sich nicht im Verkehr nicht bewegen kann. Die für jede Kurve eine andere Technik und einen "echten Kerl" brauchen, der dann trotzdem wie ein Fahranfänger um selbige eiert. Die Sitzposition (Haxen und Ärmel vor) gleicht einem U-Hackerl (hochdeutsch: U-Krampe) oder dem bekannten Aff´ am Schleifstein. Die Fußrasten setzen (weil ja ultraniedrig unbedingt sein muß) zu früh auf, klappen nicht ein und hebeln die Mühle dann auch noch aus. Wer kein 2-m Mann ist, hat angeblich Probleme beim rangieren; ich kann da aus eigener Anschauung (bei einer Bekannten) berichten, daß es gar nicht zum rangieren kommen muß: wer keine Schräglage (also anständige Kurve) zustande bringt, muß langsam und damit mit Lenkbewegung um die Kurve fahren. Das setzt jedoch Lenkeinschlag voraus und damit sind wir wieder bei den zu kurzen Armen..... eine Schlange die sich in den Schwanz beißt. Jetzt stellen wir uns das Ganze im bayr. Voralpengebiet vor und.......  Gaaaanz toll, denn der Rahmen mit Mono-Unterzug verwindet sich bei Kurven auch noch so stark, daß diese mit der Fuhre zum Eiertanz wird. Ich denke jedes Mopped aus den frühen 70´ern ist der "Krücke" um Welten voraus.
In der BN 1/06 kam es zu einem weitern Meilenstein der Fahrkultur mit "The Bomber" von Fred Kodlin.... Lest die Story und ihr werdet verstehen was ich meine. Nur ein kleiner Auszug:"...Die Vibrationen bleiben bitter. Sie gehen im wörtlichen Sinne direkt in den Unterleib. Der Fred Kodlin Signature Seat von Corbin ist nicht wirklich so kuschelig wie wir uns einen Sterbesessel wünschen würden. Stattdessen wissen wir nun wo das Wort Klicker herkommt. Es ist, als würde ein Schlagbohrer die Gonaden (Eier) mit kleinen, schnellen Schlägen in die Speiseröhre treiben.... Das ist nur der "harmloseste" Teil, der Rest ist so ziemlich: fahren, ja aber nur gerade aus und das mit Geräuschen daß man meint die Karre zerbröselt. Was mich auch immer wieder wundert: diese Teile kommen tatsächlich auch auf Moppedtreffen und...... kriegen Pokale. Nichts gegen diese Praktik, jedoch sollten die Besitzer dann zugeben, daß sie ihre Böcke aufm Hänger her transportiert haben und die Kategorie Showbike sollte vorhanden sein. Jeder, der im Schweiße seines Angesichts persönliche Vorstellung mit Geldbeutel und Fahrbarkeit in Einklang gebracht hat, kommt sich im höchsten Maß verarscht vor, wenn ein Ausm-Katalog-hab-ich-mir-bauen-lassen-Anhänger-Teil den Pokal für den besten Umbau einsackt.
 
     
     
fette Hinter-
reifen

 

1.1.2005

Im Grunde ist es mit den fetten Reifen ähnlich, wie mit den Show Bikes. Allerdings dreht´s mir regelmäßig den Zehennagel auf, wenn ich diese beiden Dinge in Kombination sehe. War bisher die Schallmauer bei 330´ern, so ist jetzt ein 360/30R 18 die Oberkante. Diese dubiose Gummiwurscht soll also jetzt in einem Mopped verbaut werden. Motobike Cottbus hat sich einen der !3! einzigen bisher gefertigten besorgt und in ein "Motorrad" verbaut. In der BN 12/´04 könnt ihr auf Seite 6 unten das "Ergebnis" sehen. Das Teil schaut aus wie eine Dampfwalze für Fahrradwegasphaltierungen. Ob´s da noch einen Ständer braucht, wage ich zu bezweifeln, das steht bestimmt von allein. Ganz zu schweigen vom Kurvenverhalten, denn der Getriebeversatz um diese Monströsität unter zu bringen, ist bestimmt unglaublich. Ich bin gespannt wann dieser immer-noch-breiter-Wahn endlich aufhört. Wenn man auf Treffen mit den Anwesenden redet oder ihnen zu hört, wenn sie diese Schlappen anschauen, ist als einziges der gewaltige Preis dieser Reifen in aller Munde..... und ggf. noch die Unfahrbarkeit. Ca. 85 % der Beteiligten schüttelt den Kopf, grinsen und gehen.  
     
     
Pokale für "Auto
clubs" und Nennungs
geld

 

1.1.2005

Eine Sache nervt nicht nur mich seit einiger Zeit, sondern auch zahlreiche andere Personen. Man kommt, sagen wir zu zehnt auf ein Treffen, baut am Freitag Abend die Hütten auf und feiert. (Irgendwie hofft man unterschwellig den 3. Platz zu machen.....) Die anwesenden Personen halten sich mit 30-50 Leuten ziemlich in Grenzen und das ist auch gut so, dann da hat man mit dem ausrichtenden Club so richtig Gaudi. Samstag erscheinen dann ab 17:00 langsam, aber sicher die Gäste, um bis 21:00 den Platz gänzlich zu füllen. Da gibts dann Vereinigungen von 3 - 25 Leuten, die tatsächlich auch mit bis zu 20 Moppeds da sind (Sozius zählt ja auch) und noch solche, die bei der Pokalverleihung mit angeblich 30 Leuten da wären. Seltsamerweise finden sich aufm Platz genau 3 Moppeds mit einem entsprechenden Kennzeichen. Die greifen dann den Pott für den größten Club und sogar km x Mitglieder ab. Irgendwann kommen dann Gedanken wie folgt auf:...ääähm, sind wir denn hier nicht auf einem Moppedtreffen ??? Wo sind denn die Mühlen dieser !30! Leute ??? Ein kleiner Rundgang über den Autoparkplatz erklärt den Sachverhalt dann ziemlich schnell: alles Autofahrer und das im August bei Nullbewölkung. Ein kleiner Hinweis an die ausrichtenden Clubs sei mir hier gestattet: In den Nennungszetteln einfach das Kennzeichen vermerken lassen und den Hinweis: AUTOS zählen nicht. Nach Nennungsschluß genügt ein kleiner Rundgang, wenn das betreffende Kennzeichen nicht auffindbar ist, fliegt der Betreffende aus der Liste raus. Damit dürfte ein kleines Stück Gerechtigkeit in die Szene zurück kehren. Vielleicht überlegen es sich dann einige, ihr Mopped mal wieder aus der Garage zu holen und den Standplatten auf der Straße auszuwuchten. Und weil wir gerade bei Nennungen sind: Was soll der Unfug mit dem Nennungsgeld ?!? Pro Person 2 Öre zu verlangen ist ja wohl bereits als feste Einnahmequelle in der Gesamtkalkulation eingeplant, oder wie ? Hallo Leute, die Besucher wollen einen Pokal gewinnen und nicht kaufen !!! Wenn euch die fertigen Pötte zu teuer sind, dann entrümpelt doch eueren Umbaukeller und schweißt die Teile wie früher selber. Schaut besser aus, ist individueller, kommen bei den Leuten besser an und kosten nicht so viel. Eins noch zum Schluß: Wäre es zu viel verlangt, wenn die Trophäen mal moppedtransportabel gestalten werden würden? Wie schon gesagt, die Leute sind auf einem MOPPEDtreffen und eine 2m lange Skulptur für den größten Club ist ja ganz witzig, aber wer soll das Ding mit nehmen, wenn (wie es eigentlich sein sollte) kein Auto dabei ist ?!? Ich glaube, daß man selbst dieses Trum problemlos zerlegbar konstruieren/bauen kann. Aber ich habe das Gefühl, daß hier bereits fest mit einer Autobesatzung gerechnet wird, "...weil das immer so ist, da können wir halt nix machen". Diese Aussage wurde mir in der Tat mal ans Knie genagelt, als ich die "Autoclubs" zur Sprache brachte. Unfug !!! Klar kann was "dagegen" gemacht werden, ich habe es oben beschrieben. Wenn sich erstmal rum spricht, daß ein Umdenken in der Richtung statt findet, ist der "Anreiz" mit der Mühle zu kommen verstärkt vorhanden. Ich möchte klar stellen, daß ich kein militanter Autogegner bin, es gibt immer Gründe mit der Blechkiste zu kommen, aber auf einem Moppedtreffen sollten in jedem Fall die MOPPED´s im Vordergrund stehen !!!  
     
     

Durch unseren Zeck wurde ich zu dieser Liste angeregt, hier stehen (teilweise aus den o.g. Gedankengängen) die sog.

Dinge, die diese Welt nicht braucht
 

Bezeichnung des "Dings"

Begründung

Der sog. Brunzbusch´n oder auch Muschibart. Wird auch als Intimbehaarung bezeichnet. Egal ob beim Mann oder der Frau Diese Behaarung war in Zeiten der nonverbalen Partnersuche (also im Zeitbereich, als wir gerade von den Bäumen stiegen !!) zur Pheromonverteilung (Oberflächenvergrößerung) sicher notwendig, Heute allerdings soll mir mal einer erklären, wie Dank Jeans oder Lederhosen noch irgendwas "verteilt" werden soll. Außerdem haben wir durch Hygienemaßnahmen (auch waschen genannt) einiges an Duftabsonderung (sofern man das "Duft" nennen kann) verloren. Also: macht den Scheiß weg und erfreut euch an nackten Tatsachen. Sieht bei weitem besser aus, ist viel übersichtlicher, ist sicherlich hygienischer und macht bei oraler Betätigung viel mehr Spaß. Außerdem: für alle XY-Chromosomer (Männer) die meinen, der "ihre" wäre zu kurz geraten, ohne Haare "gewinnt" er optisch um die 2 cm !!! Kleiner Tip am Rande......
Gebietsansprüche Wie bereits oben erwähnt, ist das sicher eine der sinnlosesten Aussagen innerhalb der Bikerszene. Die ganzen MC Größenwahn sollten sich lieber auf die politischen Gefahren von "außen" und denn ursprünglichen Sinn des Ganzen: M O P P E D fahren besinnen.
Dauerhaft böse schauende MC-Mitglieder Es schaut einfach nur lächerlich aus, wenn auf Moppedtreffen um 22:30 ein ganzer Trupp gestandene Kerle (meistens in Schrankformat) mit der Sonnenbrille in einem Eck des Festzelts beisammen stehen und offenbar jeden geistig speichern. Den Sinn hat mir bis heute keiner erklären können. Genauso verhält es sich mit den Bildern in einschlägigen Bikermagazinen: zum Lachen wird in den "Lachraum des Clubhauskellers" gegangen ! Für die Fotos die dann gemacht werden gilt: Arme nach vorn, dicke Muskeln markieren, ultraschwarze Brille und Hände vorn Sack oder den Bauch. Besonders peinlich wird diese Aktion, wenn es mit der Muskelmasse nicht ganz so gut bestellt ist und trotzdem die Körperhaltung vorgibt, man könne vor lauter Kraft kaum noch laufen......
"Hyroglyphale" Schriftzugsbuchstaben Auch das habe ich bereits des Öfteren in den Treffenberichten zum Ausdruck gebracht: Jeder ist mehr oder weniger stolz auf sein/en Coulor/Club. Dann sollte allerdings auch der Schriftzug zu lesen sein..... möchte man meinen. Aber was wird statt dessen gemacht, die Buchstaben (oder was diese diversen verunglückten Haken sein sollen) gleichen mehr der sumerischen Keilschrift als den allgemeinen, westeuropäischen Schriftzeichen. Ja hallo, wer soll das denn lesen können ??? Vor allem wenn da die obligatorische Kuttentaufe einschließlich ca. 8634km Jahreskmleistung ihre Spuren hinterlassen haben. Das schaffst doch nicht mal im nüchternen Zustand, geschweige denn mit 3-7 Goaaß.......
Webkams, ohne Ausblick Wenn es ein Webkam gib, dann sollte darauf auch was zu sehen sein. Allerdings sind die Dinger mittlerweile so narrensicher, daß sich scheinbar jeder "...." so ein Teil auf die Fensterbank nagelt. Ein klassisches Beispiel ist hier zu sehen: http://www.sos-chip.de/webcam.htm  Seeehr aussagekräftig, für den örtlichen Gartenbaubeauftragten: die Stauden müssen wieder geschnitten werden ! Man sollte diese Adresse umbenennen in: www.der-busch-muss-weg.de
Der Besitzer hat offenbar auf diese Aussage hier reagiert und die Kamera verändert.... Aber ich denke man kann dennoch den Namen auf www.der-Balkon-gehoert-gestrichen.de ändern
Streetgangs, die meinen Moppedfahrer kopieren zu müssen Wie man in letzter Zeit immer wieder lesen kann/darf/muß, glauben jetzt auch "Streetgangs" hier in Deutschland massiv auftreten zu müssen. Ich weiß nicht, was diese Quatsch soll.
Zum Einen, warum muß es überhaupt Straßengruppen geben.... müssen wir jeden Dreck ausm Amiland übernehmen ?
Zum Anderen, wenn es diese Zusammenschlüsse schon geben muß, warum müssen diese dann rumlaufen wie ein MC-Mitglied ?
Früher haben sich diese "Kollegen" einfach Bomberjacken mit Stickereien gekauft und dann gut wars.
Leute, laßt die Kirche im Dorf und die Kutten den MC´s. Sucht euch einen anderen Weg der "Identität"/Zusammengehörigkeit.
   
   
   
   
   



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