So stellt man das Licht richtig ein
Optimale Ausleuchtung der Straße ist für den Motorradfahrer
besonders wichtig. Deshalb ist eine korrekte Scheinwerfereinstellung
Voraussetzung für gute Sicht bei Nacht. Wer sein Licht nicht in der Werkstatt
einstellen lassen möchte, der bedient sich folgender Anleitung: Das Motorrad
wird mit exaktem Reifenluftdruck und Federbeineinstellung für den Solobetrieb
vor einer hellen Wand abgestellt. Wichtig bei der Platzauswahl ist, daß die
Maschine auf ebenem Untergrund steht. Jetzt setzt sich der Fahrer auf die
Maschine und hält sie in der Senkrechten. Der Abstand von der Wand zur
Vorderradmitte (Achse) sollte fünf Meter betragen. Der Abstand vom Boden bis zur
Scheinwerfermitte wird mit einem Maßband oder Meterstab von einer zweiten Person
gemessen und auf der Wand mit einem Kreuz markiert. Fünf Zentimeter unter dieses
Kreuz muß ein zweites Kreuz gezeichnet werden. Dann Abblendlicht einschalten.
Der Scheinwerfer ist so einzustellen, daß auf der Höhe des unteren Kreuzes die
„Hell-Dunkel-Grenze" beginnt, bis zur Höhe des oberen Kreuzes bogenförmig nach
rechts ansteigt und danach wieder abfällt. Um unnötigen Ärger mit den
Einstellschrauben am Scheinwerfer vorzubeugen, empfiehlt es sich, die
Gewindegänge vorher mit einem Tropfen Öl oder Rostlöser zu beträufeln.

(Quelle: motorrad http://www.motorradonline.de/lexikon/schraubertipps/allgemeines/scheinwerfer-einstellen.4521.htm)