(ich gebs zu... diese Inhalte habe ich von Michaels Suzi-Seite "geklaut", jedoch sind die Aussagen für alle zutreffend)
| Früher, als Öle noch
nicht mit vielen Additiven versehen waren, verwendete man
Einbereichsöle und unterschied noch
zwischen Sommer- und Winterölen. Daher musste man auch den Schmierstoff
entsprechend wechseln, wenn man das ganze Jahr unterwegs sein wollte. Das
war nicht nur lästig, sondern auch unwirtschaftlich. |
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| Einbereichsmotorenöle erfüllen logischerweise nur eine SAE-Klasse, während Mehrbereichsmotorenöle mindestens zwei SAE-Klassen überdecken müssen und sowohl in der Kälte als auch im Hochtemperaturbereich bei 100°C geprüft werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Nun könnte man glauben, dass ein Öl mit einer hohen Spannweite, z.B. SAE 10
W - 50 oder ein ultra-modernes, synthetisches SAE 0 W - 50, viel besser als
ein normales 10 W - 40 ist. Falsch gedacht: Ein hochlegiertes Öl ist nicht nur viel teurer, sondern wird in einem hochbelasteten Motorradmotor auch viel eher altern. Nach gewisser Zeit ist von der großen Spanne kaum noch etwas übrig. Sicherer und billiger ist es, einen möglichst engen Bereich abgestimmt auf das Einsatzgebiet zu wählen. Daher empfiehlt Suzuki auch das SAE 10 W - 40 oder ein SAE 20 W - 50 bei besonders heissen Bedingungen. Die Viskosität ist jedoch nicht das einzige Kriterium. Es kommt auf die Zusammensetzung und durchaus auf die Ölmarke an. Es lohnt sich ein Blick auf die speziellen Fähigkeiten und Merkmale der Öle. In der unten gezeigten Tabelle wurden für einige Öle herausgegriffen: Viskositäts-Index Schon 1929 erkannte man, dass die Viskositätsänderung bei unterschiedlicher Temperatur von Öl zu Öl stark variieren kann und man definierte hierzu den sogenannten Viskositäts-Index (VI). Er wird auch heute noch zur Beschreibung des Viskosität-Temperatur-Verhaltens von Schmierstoffen in einem Bereich von 40°C bis 100°C benutzt. Ein hoher VI zeigt dem Fachmann, dass sich die Öl-Viskosität mit steigender Temperatur wenig verändert und umgekehrt. Synthetische Schmierstoffe haben solch einen hohen VI und dünnen bei Hochtemperatur nicht so stark aus wie klassische Mineralöle. Flash-Point Ist die Temperatur (hier in ° F), bei der Ölnebel entzündet werden kann. Je niedriger der ist, desto eher wird das Öl verdampfen und verbrannt werden. Ist er höher, ist auch der Ölverbrauch geringer. 400 °F ist so ziemlich der geringste Wert, den man akzeptieren sollte. Pour-Point ist 5 ° F über der Temperatur wo das Öl stockt, d.h. nicht mehr fließt. Er ist daher für Winteröle wichtig. Grundsätzlich gilt: Je niedriger der Pour-Point desto besser. Asche Wird in % angegeben und ist die Menge an Material, die übrig bleibt, wenn Öl verbrannt wird. Ein hoher Ascheanteil ist ein Hinweis dafür, dass das Öl zu Ablagerungen und Ölschlammbildung neigt. Ihr solltet also auf einen niedrigen Aschewert achten. Zink Der Anteil an diesem Metall wird ebenfalls in % angegeben. Es wird als Verschleißminderer bei Metall-Metall-Kontakt zugesetzt. Etwa 0,11% ist ausreichend, um normale Motoren ausreichend zu schützen. Bei hochbelasteten Motoren darf es etwas mehr sein, aber übermäßige Zinkanteile sind wiederum schlecht, weil sich leichter Ablagerungen im Verbrennungsraum bilden können.
Die Tabelle stellt natürlich keine Empfehlung dar, sondern ist nur dazu gedacht, Euch die kolossalen Unterschiede aufzuzeigen, die Schmierstoffe heute haben. Empfehlenswert ist es jedoch, beim Ölkauf auf die etablierten Marken und hochwertige Öle zurückzugreifen. Wer sparen will, sollte öfter das Öl wechseln - und das ist auch nicht gerade wirtschaftlich. |
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